Märchen DNA

Research | Concept | Information Design

Date: Januar 2014
Semesterarbeit an der HTW Chur

Rumpelstilzchen, Frau Holle oder die Bremer Stadtmusikanten – unterschiedlicher könnten Märchen nicht sein. Was auf den ersten Blick nicht auffällt: sie sind mehr als eine beliebige Aneinanderreihung von Wörtern und gespickt mit strukturellen Verbindungen zu anderen Märchen. Inhaltlich analysiert offenbaren die lehrreichen Kindergeschichten auffällige Muster in Handlungen, Wortwahl und Aufbau. Angewandt auf die dreizehn erfolgreichsten Grimm Märchen, ist die „Märchen DNA“ eine prototypische Visualisierung einer märchenübergreifenden Kategorisierung von Mustern. Wiederkehrende, typische Elemente wie „der Held“, oder „Blut“, wurden klassifiziert, untersucht und so in einen Gesamtkontext der Grimm’schen Märchenwelt gebracht. In der zweistufigen Analyse wurden Wortwiederholung sowie die sprachliche Bedeutung ausgewählter Parameter untersucht. So konnte eine semantische Verbindung zwischen Märchen hergestellt werden.

Zusammengefasst und als Plakat gestaltet, bietet die „Märchen DNA“ die Möglichkeit inhaltliche Verbindungen von bekannten Märchen einfach und schnell zu entdecken.